Energiedach, Strom vom Dach

Ein optisch gut gelungenes Energiedach sollte erst bei näherer Betrachtung als Solches zu erkennen sein.

Die von uns bevorzugt verwendeten stromerzeugenden Bedachungen möchten wir Ihnen kurz vorstellen:

 

Solardachschindeln im Schieferdach:

 

Diese Bedachung ist eine Rechteck – Doppeldeckung im Sichtformat 33 x 24cm.
Die Verlegung erfolgt nach den Fachregeln für Dachdeckungen mit Schiefer.
Die Verwendung von Faserzement-Dachplatten für farbige Bedachung ist machbar.

Je nach Farbwahl (Anthrazit / Grau / Rot) benötigt man für 1000 Wp installierte Leistung einen Flächenbedarf von etwa 6,7 bis zu 9,0 qm. Im Bildbeispiel sind es ca. 8,0 qm.

 

Solarziegel im Ziegeldach:

 

Diese Bedachung ist eine klassische Ziegeldeckung mit glasierten Flachziegeln.
Die Verlegung erfolgt nach den Fachregeln für Dachdeckungen mit Dachziegeln .
Die Verwendung von farbigen Ziegeln, bspw. Rot, ist machbar.

Beispielsweise benötigt man für eine schwarz glasierte Bedachung mit Solarziegeln für
1000 Wp installierte Leistung einen Flächenbedarf von etwa 9,0 qm.

 

Solarmodule im Dach aus Ziegeln und Dachsteinen:

 

Eine ähnliche Optik wie zuvor dargestellt kann man erreichen mit größeren Systemmodulen.
Aus steuerlicher Betrachtung handelt es sich dann nicht mehr um ein Energiedach, aber die
Optik ist nahezu ähnlich. Vorteilhaft ist hier auch der nachträgliche Einbau in schon bestehende Bedachungen, sofern Hersteller und Modell kompatibel sind.
Beispielsweise benötigt man für eine schwarz glasierte Bedachung mit Systemmodulen für 1000 Wp installierte Leistung einen Flächenbedarf von etwa 6,2 qm.

 

Was verstehe ich unter Energiedach?

Unter einem Energiedach versteht man eine Bedachung, die mehrere Funktionen übernimmt, nämlich den Wetterschutz einer klassischen Dachdeckung und gleichzeitig die Erzeugung von elektrischem Strom (= Solarstrom). Die Optik des Daches ist im Optimalfall so, dass man den Solarteil nicht bzw. so gut wie nicht erkennen kann.

Hierfür werden Solarziegel bzw. –schindeln in besonderer Fertigungsweise verwendet, die nur als Ganzes auf dem Dach verlegt werden können. Für beschattete oder ungeeignete Flächen wie auch Bereiche, die bearbeitet werden müssen (= schneiden, bohren usw.) verwendet man klassische Dachbaumaterialien wie Tonziegel, Betondachsteine, Schiefer, Faserzementplatten oder beschichtetes Aluminium.

Das Können von Verleger und Hersteller entscheidet, alle Ziele miteinander zu vereinen und somit eine stromerzeugenden Anlage herzustellen, die Witterungseinflüsse dauerhaft vom Gebäude fernhält und dazu noch schön aussieht.

 

Wann macht ein Energiedach Sinn?

Ein Energiedach ist dann besonders sinnvoll, wenn man ein neues Dach benötigt und gleichzeitig Strom erzeugen möchte ohne die bekannten auffälligen Solarmodule in aufgeständerter Verlegung einzusetzen.

Wie bei jeder Solarstromerzeugung auf Dachflächen ist die geometrische Form und Lage des Daches wichtig wie auch Ausrichtung und Neigung der Flächen.
Aufgrund der kleineren Solarziegel / -schindelmaß können auch bislang für Großmodule ungeeignete Dachbereiche optimal genutzt werden.

 

Wofür kann ich den Solarstrom gebrauchen?

  • Eigenverbrau für alle elektrischen Geräte im Haus
  • Heizung bzw. Heizungsunterstützung
  • Ladestation für Elektroauto
  • Für Alles, was strombetrieben funktioniert

 

Aus welchen Kosten besteht ein Energiedach?

Für die Sanierung eines bestehenden alten Daches fallen zunächst alle üblichen Kosten wie bei jedem herkömmlichen Dach an, bestehend aus:

  • Gerüst,
  • Abbruch und Entsorgung,
  • Wärmedämmung und Funktionsschichten,
  • Dachentwässerung und Lattung,
  • Dachfenster, Kamine, Lüfter, An- und Abschlüsse an Dachdetails.

 

Eine klassische Bedachung

z.B. mit Dachziegeln rundet nun die gesamten Dacharbeiten ab. Sie haben dann ein herkömmliches Schutzdach, für dessen Baukosten Sie selber arbeiten werden oder bereits gearbeitet haben. In der Zeit bezahlen Sie zusätzlich Ihre Stromrechnung.

 

Eine stromerzeugende Bedachung

(= Energiedach) besteht aus aktiven Solarflächen und passiven Dachbereichen.
Daher ist EIN Preis nicht vergleichend darstellbar, weil es mit der gewünschten Stromleistung und Dachgröße eben Unterschiede gibt. Der Vergleich zu Aufdach-PV-Anlagen ist direkt auch nicht möglich, da beide Systeme eine unterschiedliche Konzeption verfolgen im Hinblick auf die Nutzung der Dachfläche. Erkennbar zum Beispiel in der steuerlichen Betrachtung!
Nur eines eint die Systeme: sie produzieren Strom!

Ihr Dach wird mit einer Energiedachdeckung automatisch Nutzdach.
Es schützt und arbeitet. Eine energieerzeugende Anlage, die in mehrfacher Hinsicht einen geldwerten Ertrag selbständig erwirtschaftet. Ihre bisherigen Stromkosten fließen in die Abtragung der Baukosten. Am Ende der Finanzierungszeit ist das Energiedach dann deutlich günstiger als das klassische Dach, produziert aber weiterhin elektrischen Strom!

 

Die Anschaffungskosten

von Solarziegel / -schindeln sind logischerweise teurer als normale Dachziegel. Hinzu kommt noch die für jede Photovoltaikanlage notwendige Technik aus Wechselrichter, Speicher usw.!

 

Wie erfahre ich die Kosten für mein Energiedach?

Zunächst sollten Sie zu uns Kontakt aufnehmen.
Hierfür stehen Ihnen alle „Kanäle“ offen. Am praktischsten ist eine E-mail.

 

Ein unverbindliches und kostenfreies Angebot

können wir Ihnen für ein ähnliches Dach wie das Ihre zeitnah zusenden (= abstraktes Angebot). Sie erhalten damit sozusagen eine erste Orientierung.

 

Ein verbindlich projektiertes Angebot

bedarf umfänglicher Vorarbeit, Planung, Zeit und Geld.
Hierfür berechnen wir eine Aufwandpauschale (Bonn bis ca. 50 km Radius) in Höhe
280 EUR zzgl. MwSt!
Wird aus dem Angebot ein Auftrag, werden die Kosten der Aufwandpauschale mit der Schlussrechnung in vollem Umfang verrechnet; also in Abzug gebracht und ist dann für Sie somit wieder kostenfrei!

 

Bekomme ich Unterstützung durch die Firma Wiedamann?

Ganz klar: JA!

Gemeinsam mit unseren Verbundpartnern, Fachleuten und Experten können wir auf ein vollständiges „Netzwerk“ zugreifen.
Sie werden auf Wunsch von den ersten Vorüberlegungen über Finanzierung der Bauausführung bis zur Fertigstellung und Inbetriebnahme beraten und begleitet.

 

Lohnt sich die eigene Stromerzeugung?

Ja.
Sie machen sich weitestgehend unabhängig von außerhäuslicher Energieversorgung und künftiger Strompreisentwicklung. Zu Kosten, die für Sie klar berechenbar sind.
Ein Energiedach ist eine Finanzinvestition, keine Kaufinvestition.

Dass die eigene Stromerzeugung Sinn macht, liegt auf der Hand! Wir leben in einer Zeit des Wandels. Immer mehr Geräte werden mit elektrischer Energie betrieben.

Unsere Autos von Morgen sollen ohne Benzin und Diesel fahren.
Ein großer Teil unserer Gesellschaft will weder Atomkraftwerke (zu riskant), Kohlekraftwerke (zu schmutzig) oder Windkraftwerke (passen nicht ins Landschaftsbild). Woher soll der ganze Strom denn kommen?
Den meisten Leuten ist das egal, denn sie wissen ja, dass ihr Strom aus der Steckdose kommt.

Machen Sie sich nicht zum Spielball fremder Interessen und treffen Ihre Entscheidung für Ihre eigene Zukunft.

 

Brauche ich für ein Energiedach nur den Dachdecker?

Jeder gute Dachdecker kann die Solarziegel / -schindeln verlegen und ein dichtes Dach herstellen. Während der Verlegung ist eine einwandfrei Steckverbindung durch Messungen sicherzustellen.
Bei einem Energiedach handelt es sich jedoch um eine gewerkübergreifende Werkleistung. Anträge bei Netzbetreiber, zahlreiche Planungen und Beratungen sind im Vorfeld erforderlich.

Während der Verlegung sind die Gewerke „Dachdecker und Elektriker“ Hand-in-Hand tätig.
Im Nachgang zu den Dacharbeiten ist durch den Elektriker, ggfs. auch Heizungstechniker, die Nutzung des Dachstroms herzustellen durch Installation von Wechselrichter, Stromspeicher u.v.a.m.!